Wurmberg-Baude – Stempelstelle 156

Die Wurmberg-Baude ist ein Gasthaus auf dem Wurmberg nahe Braunlage. Aufgrund ihrer Lage und Geschichte stellt diese „Baude“ die Stempelstelle 156 der Harzer Wandernadel.

Die Baude thront weit oben auf dem Wurmberg (Landkreis Goslar). Dieser gilt mit 971 m ü. NN als höchster Berg in Niedersachsen. Außerdem als zweithöchster Berg im Harz. Das ist allerdings nicht ganz korrekt. Denn mit Heinrichshöhe, Königsberg und Kleiner Brocken gibt es gleich drei Harzer Berge, die höher als der Wurmberg sind. Allerdings gelten diese Drei nur als Nebenkuppen des Brocken.

Schon gewusst? Der Wurmberg liegt nicht im Nationalpark Harz. Dessen Grenze verläuft nördlich auf dem Ulmer Weg sowie westlich auf der Großen Bodestraße. Apropos Grenze: Die frühere innerdeutsche Grenze war nur wenige hundert Meter vom Wurmberg entfernt. Die Amis nutzten den Berg als Lauschstation auf die Russen, die wieder – ebenso wie die Stasi – vom knapp 5 km entfernten Brocken horchten. Heute teilt die „Grenze“ nur noch Sachsen-Anhalt und Niedersachsen voneinander.

Wurmberg-Baude schon 1950 erbaut

Der Wurmberg fand jedenfalls schon früh eine sportliche wie auch touristische Erschließung. 1922 baute man die Wurmbergschanze samt einer Aussichtsplattform auf 30 m. 1950 entstand neben der Schanze eine Baude. Nur zwei Jahre später errichtete man eine neue Skischanze. In dieser eröffneten das Ehepaar Ursula und Oskar Wesche das „Turmstübchen“. Die Arbeit war nicht einfach. Damals gab es noch keine Zubringerstraße, von der Seilbahn ganz zu schweigen. Sämtliche Vorräte musste man also den Berg hinauf tragen. Kurz darauf baute Oskar Wesche einen ersten Lastenaufzug. 1961 außerdem eine Wasserleitung. Mit dieser pumpte man das Wasser einer nahen, aber tiefer liegenden Quelle zur Baude hinauf.

Koordinaten Wurmberg-Baude
Stempelstelle 156
WGS84: 51° 45′ 23.15″ N, 10° 37′ 7.25″ E
51.75643°, 10.61868°
UTM: 32U 611722 5735188
Geo URI: geo:51.75643,10.61868

Schon ein Jahr später folgte eine größere Gaststätte, nachdem das Turmstübchen für die steigenden Besucherzahlen zu klein wurde. Zumal der Andrang mit der neuen Wurmbergseilbahn ab 1963 noch zunahm. Entsprechend wurde der Gasthof über die Jahre und Jahrzehnte immer wieder vergrößert. 2008 übernahm schließlich ein neues Trio die Baude: Ulli Schwedhelm, Frank Kunze, Karl Diedrich. Seither heißt das Gasthaus nicht mehr Wurmberg-Baude, sondern Wurmberg-Alm.

Mehr Infos zur „Alm“ erhaltet ihr auf der Website www.wurmbergbaude.de!

Wandern zur HWN Stempelstelle 156

Bei der Harzer Wandernadel heißt die „Alm“ allerdings weiterhin Wurmberg-Baude. Außerdem gilt die Gaststätte als Stempelstelle 156. Wir ihr zu dieser kommt? Am leichtesten mit der Seilbahn ab Braunlage. Starten könnt ihr eine Tour von…

  • Braunlage, Großparkplatz* (4,0 km)
  • Braunlage, Parkplatz Hexenritt* (2,2 km)
  • Elend, Parkplatz Kreisverkehr (5,6 km)
  • Königskrug (6,3 km)
  • Oderbrück, Wanderparkplatz (7,0 km)
  • Oderteich, Wanderparkplatz (10,0 km)
  • Schierke, Parkhaus Am Winterberg* (4,6 km)
  • Torfhaus, Parkplatz Brockenblick* (8,9 km)
  • Wanderparkplatz B27 Gedenkstein Grenzöffnung (3,5 km)

* kostenpflichtig, ohne Sternchen kostenlos

Aufgepasst: Die Stempelstelle 156 zählt auch für das Sonderabzeichen Harzer Grenzweg!

Nahe Stempel ab der Wurmberg-Baude

Wobei es wie immer lohnt, wenn ihr die Stempelstelle 156 mit anderen verbindet. Nahe Stempelstellen findet ihr zum Beispiel mit…

Weitere Ziele ab der Stempelstelle 156

Obendrein locken noch ein paar andere interessante Ziele. Und zwar…

  • Bodebruch (5,1 km)
  • Brockenstein (2,3 km)
  • Große Klippe (1,9 km)
  • Hasselkopf (7,4 km)
  • Jermerstein (5,7 km)
  • Obere Bodefälle (4,4 km)
  • Untere Bodefälle (4,2 km)

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