Hahnenkleeklippen - Stempelstelle 75

Hahnenkleeklippen – Stempelstelle 75

Die Hahnenkleeklippen bei Braunlage flankieren das Odertal auf dessen Ostseite. Aufgrund der steilen Felsen und schönen Aussicht führt die Harzer Wandernadel die Klippen als Stempelstelle 75.

Gute 200 m ragen die Hahnenkleeklippen über dem Odertal (550 m) im Oberharz auf. Tatsächlich liegt der höchste Punkt der Klippen sogar auf 758 m ü. NN. Apropos liegen: Die wuchtige Felsformation findet ihr im Dreieck Braunlage, St. Andreasberg sowie Torfhaus (Landkreis Goslar, Niedersachsen). Außerdem nur 1,3 km vom Gasthaus Königskrug an der B 242 entfernt.

Aufgepasst: Ihr befindet euch im Nationalpark Harz. Entsprechend gelten gewisse Regeln!

Hahnenkleeklippen: Einfach nur hohe Klippen

Entstanden sind die Klippen vor gut 250 Millionen Jahren. Tektonische Verschiebungen schufen jedenfalls das schöne Tal, durch welches heute die Oder plätschert. Deren östlichen Rand markieren auf rund 700 m in Nord-Süd-Richtung die Hahnenkleeklippen. Diese bestehen übrigens nicht aus dem typischen Harzer Granit, sondern aus Hornfels. Unterhalb der Klippen finden sich zudem Schutthalden, die auf die typische Erosion vor allem durch Frost hindeuten. Dennoch gedeiht rundherum ein dichter Nadelwald.

Koordinaten Hahnenkleeklippen
Stempelstelle Harzer Wandernadel 75
WGS84: 51° 44′ 14.6″ N, 10° 33′ 57.2″ E
51.73739°, 10.56589°
UTM: 32U 608124 5732991
Geo URI: geo:51.73739,10.56589

Interessant: Der Name hat nichts mit dem gleichnamigen Ort Hahnenklee bei Goslar zu tun. Vielmehr geht der Name auf die alte Flurbezeichnung Hahnenkliev zurück. Diese bedeutet so viel wie „Hohe Klippen“. Entsprechend bieten euch die Felsen vor allem eines: eine tolle Aussicht. Zum Beispiel zum Rehberg. Dieser stellt – teilweise mit den „Hohe Klippen“ – die (westliche) Gegenseite des Odertals. Außerdem mit 893 m den vierthöchsten Berg Niedersachsens. Ebenfalls von den Hahnenkleeklippen zu sehen: Der Rehberger Graben als Zeugnis des früheren Harzer Bergbaus.

Wandern zur HWN Stempelstelle 75

Wegen der Aussicht gelten die Hahnenkleeklippen heute jedenfalls als Stempelstelle 75 der Harzer Wandernadel. Am schnellsten erreicht ihr diese vom Königskrug. Vom Parkplatz braucht ihr nur die B 242 queren und dann dem Forstweg in den Wahl hinein folgen. Die Stempelstelle 75 findet ihr schon ein gutes Stück vor den Klippen an der Hegemeister-Hartmann-Hütte. Von dieser sind es noch mal gut 200 m, dann biegt rechts ein Pfad ab. Schon erreicht ihr den Aussichtspunkt, der übrigens nur auf rund 740 m ü. NN liegt.

Früher war an den Klippen auf einer recht langen und fordernden Route das klettern erlaubt. Seit 1981 ist der Klettersport an den Hahnenkleeklippen aus Naturschutz aber verboten.

Starten könnt ihr eine Tour zur Stempelstelle 75 von…

  • Braunlage, Parkplatz Eisstadion (5,5 km)
  • Königskrug (1,3 km)
  • Torfhaus (9,8 km)
  • Oderteich, Wanderparkplatz (5,3 km)
  • Sankt Andreasberg, Parkplatz Hoher Weg (8,5 km)
  • Sankt Andreasberg, Wanderparkplatz Dreibode (8,7 km)
Obacht: Die Entfernungen gelten für den Standort des Stempelkastens. Je nach Route müsst ihr bis zu den Hahnenkleeklippen also noch ein paar 100 m aufschlagen.

Nahe Stempel ab Harzer Wandernadel 75

Ab den Hahnenkleeklippen aka Harzer Wandernadel 75 findet ihr außerdem weitere Stempelstellen. Und zwar diese…

Weitere Ziele ab den Hahnenkleeklippen

Davon ab locken ab der Stempelstelle 75 ein paar weitere Ziele. Zum Beispiel…

  • Aussichtsplattform Bodebruch (6,3 km)
  • Breitesteinklippen (4,2 km)
  • Hasselkopf (6,5 km)
  • Obere Bodefälle (5,0 km)
  • Oderteich (5,0 km)
  • Untere Bodefälle (4,9 km)
  • Wildtier-Beobachtungsstation Odertal (5,0 km)

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