Pfeil-Denkmal - Stempelstelle 68

Pfeil-Denkmal – Stempelstelle 68

Zwischen Treseburg und dem Hexentanzplatz liegt das Pfeil-Denkmal. Dieses erinnert an Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil und gilt als Stempelstelle 68 der Harzer Wandernadel.

Die Gedenkstätte und Stempelstelle 68 findet ihr nahe dem Großen Dambachskopf (454,3 m). Außerdem am Wanderweg vom Hexentanzplatz bei Thale zum Aussichtspunkt Weißer Hirsch über Treseburg und dem Bodetal. Somit im Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt. Das Denkmal zeigt jedenfalls einen kapitalen Hirsch, der auf einem Sockel ruht und dabei sein imposantes Geweih präsentiert. Den Sockel ziert wiederum ein Porträtrelief von Pfeil. Als Erschaffer gelten die Bildhauer August Kiss (Porträt) und Eduard Mencke. Einweihung feierte das Denkmals bereits am 3. Juli 1865.

Der Forst galt einst als Jagdresidenz des Kronprinzen Wilhelm zu Preußen. Zu DDR-Zeiten außerdem als beliebtes Jagdrevier von Erich Honecker. Der frühere Staatschef logierte dann im nahen Dambachhaus. Dieses wurde 2013/2014 komplett saniert und dient seither als Gästehaus im Grünen – mit Ausblick zum Brocken.

Wer war Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil?

Auch Pfeil (1783 bis 1859) weilte oft in den Forsten um Thale. Kein Wunder, Pfeil war forstlicher Praktiker, Jäger, Forstwissenschaftler und Hochschullehrer. Ab 1830 leitete Pfeil zum Beispiel die Höhere Forstlehranstalt in Eberswalde. Obendrein war Pfeil Schriftsteller und veröffentlichte als solcher 24 Bücher sowie rund 700 Abhandlungen. Pfeil verband mit seinen Aufenthalten im Harz daher gleich zwei Dinge: Erholung und praktische Übungen mit hiesigen Forststudenten. Denn für Pfeil stand das „Beobachten der Natur“ über der blanken Theorie.

Koordinaten Pfeil-Denkmal
Stempelstelle 68
WGS84: 51° 43′ 2.35″ N, 11° 0′ 8.03″ E
51.71732°, 11.00223°
UTM: 32U 638312 5731496
Geo URI: geo:51.71732,11.00223

Hier im Harz begegnete Pfeil außerdem 1825 einen gewissen Heinrich Cotta. Damals einer der größten Forstwissenschaftler seiner Zeit. Wobei auch Pfeil zu jener Zeit bereits als „forstliche Persönlichkeit“ galt. Vom Thalenser Forst war Pfeil jedenfalls so angetan, dass er hier seine letzte Ruhe finden wollte. Allerdings kam seine Familie diesem Wunsch nicht nach.

Wandern zur HWN Stempelstelle 68

Zumindest die Nachwelt würdigte Pfeil mit einer Gedenkstätte. Wobei das Pfeil-Denkmal vor allem Wanderer und Stempeljäger lockt. Erstens eben mit der Stempelstelle 68. Zweitens mit einem gemütlichen Rastplatz mitten im Grünen. Wie ihr zur Stempelstelle kommt? Die schnellsten Wege bieten sich euch von Treseburg über den Aussichtspunkt Weißer Hirsch oder vom Hexentanzplatz Thale an. Die zweite Variante könnt ihr mit einer Seilbahn-Fahrt in luftiger Höhe verbinden.

Starten könnt ihr eine Tour jedenfalls von…

  • Allrode, Wanderparkplatz L95 gen Friedrichsbrunn (7,1 km)
  • Friedrichsbrunn, Parkplatz Am Ramberg (5,6 km)
  • Güntersberge, Parkplatz am Bergsee (11,9 km)
  • Stiege, Parkplatz Lange Straße / Bahnhof (12,8 km)
  • Thale, Hexentanzplatz* (2,8 km)
  • Thale, Parkplatz Hexentanzplatz & Rosstrappe* (5,3 km)
  • Treseburg, Parkplatz am Kreisel* (2,6 km)
  • Wanderparkplatz L240 Schirmbuche / Gulaschkanone (2,4 km)

* kostenpflichtig, ohne Sternchen kostenlos

Nahe Stempelstellen ab dem Pfeil-Denkmal

Selbstredend locken euch ab dem Pfeil-Denkmal weitere nahe Stempelstellen. Zum Beispiel…

Weitere Wanderziele ab Pfeil-Denkmal

Davon ab gibt es noch ein paar andere Ziele, die lohnen. Und zwar…

  • Adlereiche (4,0 km)
  • Forsthaus Uhleneiche / Jagdpfalz Siptenfelde (8,1 km)
  • Friedrichsbrunner Blick (5,2 km)
  • Gondelteich (5,4 km)
  • Hexentanzplatz (2,8 km)
  • Hohle Eiche (5,3 km)
  • Ochsenteich (3,0 km)
  • Ruine Erichsburg (7,7 km)

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