Harz-Bild des Monats Juli: Sandhöhlen im Heers

Schon wieder ein Monat vorbei, damit steht das zweite Harz-Bild des Monats an. Ganz ehrlich: Nachgeholfen hab’ ich nicht. Trotzdem machte mein Favorit das Rennen. Wenn auch nur knapp. Sieger und Harz-Bild des Monats Juli 2017 ist…

Der Juli ist vorbei und via Facebook habt ihr wieder mit euren „Reaktionen“ (Likes, Kommentare etc.) das Harz-Bild des Monats gekürt. Ich hatte ja einen Favoriten und tatsächlich hat dieser gewonnen. Ohne Schummeln. Lange Rede, kurzer Sinn: Platz eins geht an die Sandhöhlen im Heers.

  1. Sandhöhlen im Heers
  2. Die Sandhöhlen im Heers sind bzw. waren so etwas wie mein Spielplatz als Kind. Mit dem Radel war ich mit meinen Kumpels in 20 oder 30 Minuten da. Ringsherum Wald, meist Kiefern. Und in diesem Wald gibt es noch ein paar andere Höhlen, die man aber nur nach langem Suchen sowie viel Glück findet. Doch egal. Für Wanderer sind die Sandhöhlen ein ganz ganz tolles Ziel. Wir Blankenburger nennen die „Höhlen“ übrigens schlicht Sandhutsche.

    Der Wald wird dagegen Heers genannt. Warum? Weil hier einst eine Heer-Straße entlang ging. Einst heißt in dem Fall Mittelalter. Tatsächlich gibt es hier den Weg deutscher Könige und Kaiser. Über der Sandhutsche thront wieder die Burgruine Regenstein, deren Grafen einst eine der mächtigsten Familien im ganzen Harz-Gau waren. Heute gelten die Sandhöhlen im Heers jedenfalls als Stempelstelle 81 der Harzer Wandernadel. 2009 sogar die schönste des Jahres. Mit Burg Regenstein und Regensteinmühle locken in nächster Nähe zudem zwei weitere Stempel.

    Harz-Bild des Monats Juli 2017: Platz zwei & drei

  3. Blick auf Blankenburg vom Großvater
  4. Auch Platz zwei und drei gehen in die Blankenburger Ecke. Das lag wohl daran, dass ich im Juli viele Fotos aus meiner eigenen Gegend gepostet habe. Platz zwei jedenfalls macht ein Foto, dass einen schönen Blick auf Blankenburg vom Großvater zeigt. Ebenfalls eine Stempelstelle der HWN (# 76) sowie vor allem ein Wahrzeichen meiner Heimatstadt. Außerdem ist der Großvaterfelsen ein guter Start für eine Wanderung über die Harzer Teufelsmauer. Diese zieht sich von Blankenburg bis nach Ballenstedt und ist über den Teufelsmauerstieg erschlossen. Vor allem unser Blankenburger Kammweg bzw. Löbbecke-Stieg ist eine echte Abenteuertour. Zumal am Hamburger Wappen schon der nächste HWN Stempel wartet.

  5. Glockenspiel Rathaus Blankenburg
  6. Platz drei schließlich zeigt ein Türmchen im letzten Licht der untergehenden Sonne. Ganz ehrlich: Ich wusste selbst nicht so recht, zu was oder wem dieses Türmchen gehört. War dann auf Facebook auch etwas peinlich, da ich von einem Kirchturm redete. Das Blankenburger Facebook-Team klärt mich dann aber auf. Das Türmchen ist das Glockenspiel. Und zwar vom Blankenburger Rathaus. Ups.

    Besagtes Rathaus ist natürlich historisch. Allerdings ist nicht ganz klar, wann genau das Blankenburger Rathaus gebaut wurde. 1233 galt bisher als Datum. Neue Erkenntnisse lassen dieses Jahr jedoch unsicher erscheinen. Die erste urkundliche Erwähnung datiert dann auch erst aus dem Jahr 1442. Über die Jahre bzw. Jahrhunderte erfolgte ein stetiger Aus- und Weiterbau. Samt einer Aufstockung 1584. Bei genaueren Hinsehen sind zudem acht steinerne Kanonenkugeln zu sehen. Diese erinnern an den Dreißigjährigen Krieg 1618 bis 1648. 1625 wurde die Stadt nämlich von katholisch-kaiserlichen Truppen unter Wallenstein erobert.

Harz-Bild des Monats: Abstimmen auf Facebook

Ich wollt beim „Abstimmen“ zum Harz-Bild des Monats mitmachen? Dann schaut regelmäßig auf der HWG Facebook-Seite vorbei. Oder werdet am besten gleich ein Fan, ich freue mich. Gefällt euch ein Bild, dann setzt ein Like, Wow oder was auch immer. Das Bild mit den meisten Reaktionen küre ich – bzw. ihr – dann zum Harz-Bild des Monats.

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